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Immergut Festival 2012

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Eines der ersten Festivals des Jahres ist das Immergut in Neustrelitz. Die Veranstaltung begeistert Indie und Alternativ Fans aus der ganzen Republik. Neben einem wunderbar abwechslungsreichen Line up steht das Festival auch für seine harmonische und sehr friedliche Atmosphäre. Auch die ersten Künstler sind nun bestätigt.

Man kann sich über die Blood Red Shoes freuen. Das Duo aus England ist mit seinem energischen Alternativ-Rock ein ganz besonderer Leckerbissen. Für weitere musikalische Unterhaltung sorgen Soley , Sin Fang und Die Vögel. Aber auch das kulturelle Programm wartet wieder mit einigen feinen Künstlern auf. Heinz Strunk wird sein neues Buch vorstellen und Tiere streicheln Menschen eine ihrer humoristischen Shows darbieten.

Update 02.02.2012:

Ganz frisch dabei ist nun Einar Stray der mit seiner Band und Klängen aus dem Streicher und Klavierbereich das Publikum verzaubern wird. Das Eröffnungskonzert auf der Waldbühne werden Francis International Airport geben. Der Österreicher Indie-Export sollte schon 2011 das Festival bereichern. Diese Jahr hat es nun geklappt. Im Birkenhain wird man von Die Höchste Eisenbahn unterhalten. Kleine aber feine neue Bestätigungswelle.

Update 23.02.2012:

Für einen ordentlichen Rave wird Totally Enormous Extinct Dinosaurs sorgen! Der britische Überflieger wird allen Freunden elektronischer Tanzmusik ein Lächeln auf die Lippen zaubern! Man darf sich auf einen ausschweifenden Auftritt im Birkenhain freuen.

Wer also Lust hat 2 Tage feinste Unterhaltung zu genießen sollte sich schnell ein Ticket sichern. Das Festival war in den letzten Jahren meist ausverkauft.

Tickets gibt’s für 55,00 € hier!

 

Immergut Festival 2011 Eindeutig Indieheaven

Tag 2

Nach einem erholsamen Schlaf auf dem harten Zeltboden und einem zünftigen Bierfrühstück, musste man sich den Tag bis zu den ersten Bands vertreiben. Die Nachmittagsaktivitäten versüßten uns die netten Zeltnachbarn. Zwischendurch ging es dann auch mal zur Wasserstelle, um dem Haar wieder neue Fülle zu geben.

Der erste Act war auch gleich wieder eine fette Überraschung. Sehr gestresst und viel zu spät betrat ein bärtiger Junger Mann der auf den Namen Touchy Mob hörte die Stage. Hektisch wurden Midi Controller ausgepackt und die Gitarre mit Effektgerät versehen. Da gab es dann sehr schöne elektronische Musik mit feinem Folk Einschlag.

Der Kanadier Jason Collett hat uns dann in die Mall mitgenommen, um dort den Beischlaf in einem Kanu zu besingen. Sehr smarter Songwriter.

Schon stand auch wieder Eskalation durch deutschen Indie Rock auf dem Plan. Herrenmagazin legten ganz flott los und brachten das Zelt gleich mal wieder zum abheben. Schon bei den Bands am frühen Abend war es immer proppenvoll vor der Bühne. Dem Publikum gebührt eine besondere Ehre auf diesem Festival.

Balthazar sorgten wieder für Frühlingsgefühle beim Publikum. Hier wurde getanzt zu schönen belgischen Popsongs.

Nach ein paar roten Erfrischungen und dem ein oder anderem Biss vom Sandwich ging es dann mit großer Spannung auf den Geheimact zu. Auf dem Running Order unter Jane Fonda Trio aufgelistet und im Programmheft als Holden Caulfield angepriesen, betraten Bodi Bill die Bühne und präsentierten eine Show die sich gewaschen hat. Feine Lightshow mit toller elektronischer Musik. Überraschung gelungen!

dEUS entführten das Publikum dann zurück in die Neunziger. Mit starken Alternativ Rock Songs und einer tollen Bühnenpräsenz wurde die Crowd begeistert. Tolle Band mit tollen Klassikern. Für mich der perfekte Abschluss eines sehr schönen Festivals.

 

Immergut Festival 2011 Indiehölle oder Indieheaven?

Tag 1

So, das war jetzt also der Start in die Festivalsaison 2011. Fangen wir mal ganz Vorne an!

Zu dritt sind wir von Berlin ins etwa 60km entfernte Neustrelitz gestartet. Die deutsche Bahn bot uns dabei sicheres Geleit. Vom Neustrelitzer Bahnhof waren es dann noch mal 3 km mit der Ostdeutschen Eisenbahn. Sehr charmant diese Anreise! Auf dem Festivalgelände angekommen, musste ich sofort feststellen, dass die kurzen Wege zwischen Zelt und Eventgelände dem zwischenzeitlichen Biergenus sehr zu gute kommen würden. Da wir uns am Eigentum zweier Wurfzelte erfreuen konnten, war das Camp auch schnell aufgebaut. Nette Nachbarn und die entspannte Atmosphäre zwischen den Mitcampern machte uns schnell Freudentrunken.

Das erste Konzert stand dann auch schon mit Gisbert zu Knyphausen vor der Tür. Von vielen schon ewig abgefeiert, von mir leider immer ignoriert, war der Gig doch sehr passend zum strahlenden Sonnenschein. Im Anschluss gab es eine Lesung von Tino Hanekamp. Sehr witziger Typ, der genau wusste wie man die Leute für sich gewinnt. Für mich schon das erste Highlight.

Frank Spilker, auch bekannt als der Frontman der deutschen Indie Band die Sterne, tat sein übriges das Publikum mit schöner ungeschnörkelter Akustik Musik zu beglücken. Starke Texte!

Die erste Eskalation stand nun auf dem Plan! Those Dancing Days haben das Publikum mit ihren Indie Tunes derbe gerockt. Absolut geniale Stimmung und viele blaue Flecken…

Darwin Deez hat dann für mich einen der abgefahrensten Auftritte abgeliefert, die ich bis dato gesehen habe. Mit seinem Mix aus Ausdruckstanz, Rap und zuckersüßen Indie-Songs war ich sofort in den Bann gezogen. Ganz großes Kino!

Auf der Zeltbühne gab es dann noch mal was zum Abdancen. Da der Boden bei Ra Ra Riot Wellen geschlagen hat und man innerhalb von 2 Minuten total nassgeschwitzt war, erübrigt es sich noch viel über die Live Qualitäten der Band loszuwerden. Indie Rock at its Best!

Wesentlich ruhiger ging es dann beim Headliner Mogwai zu. Hier wurden feinste progressive Stücke ausgepackt. Musikalisch sehr stark und mit einer schönen Lightshow wurde das ganze noch veredelt.

Brandt Brauer Frick haben schön die Minimalkeule geschwungen. Da es dann auch schon etwas später am Abend war ist die Stimmung bei uns dementsprechend eskaliert. Sehr cooler elektronischer Live Act. Da wird nicht nur am Notebook rumgeschraubt sondern auch wirklich gespielt.

Der Höhepunkt des ersten Festivaltages für mich in Form von Noze war nun  angebrochen. Sekt trinkend und Zigaretten rauchend als gäbe es kein Morgen, zeigten uns die Jungs wo der Hammer hängt. Es gab einige Songs vom neuen Album zu hören und auch die Klassiker kamen nicht zu kurz. Nur Remember Love habe ich schmerzlich vermisst. Aber man kann nun mal nicht Alles haben. Blitzschnell war es dann auch schon wieder hell und Zeit fürs Zelt.

Auch der zweite Festivaltag hatte einiges zu bieten dazu aber später mehr…