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Rocken am Brocken 2012

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“…the secret is…people like to dance…”  Mit diesen wunderbaren Worten brachte Eddie Argos das letztjährige Rocken Am Brocken Festival zum überkochen. Jeder der dabei war erinnert sich sicher mit Wonne an den unglaublichen Auftritt von Art Brut zurück.

 

Auch dieses Jahr gibt es wieder vom 26.07.12 – 28.07.12 einiges zu belauschen im Harz.

Mitten im düsteren Wald rund um den Brocken, findet das kleine Festival statt. Die sehr familiäre Atmosphäre und die ausgesuchten Künstler haben uns bereits 2011 begeistert. Das Festival bietet neben seiner schönen Naturlocation und den kurzen Wegen zwischen Zeltplatz und Bühne immer ein abwechslungsreiches Line up. Indie, Elektro und Noiserock stehen auf dem Programm und lassen jedes Festivalherz höher schlagen. Wenn man sich jetzt noch den günstigen Preis anschaut, kann man einfach nicht daheim bleiben. Tickets gibts hier!

Rocken Am Brocken 2011 Bilder und Videos

 

Rocken Am Brocken 2011 – Yeah Sonne!

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Der Harz hat mehr zu bieten, als nur den Brocken, Bäume, Fachwerkhäuschen und hochprozentige Spirituosen. Eindrucksvoll wurde das vergangenes Wochenende zur 5. Ausgabe von Rocken am Brocken bestätigt.
 

 

Das sagt Alex

So, nun haben wir auch die Nummer 4 hinter uns. Das kleine Rocken Am Brocken Festival hat uns sehr gut gefallen und wird sicherlich nächstes Jahr wieder aufgesucht. Musikalisch wie auch Stimmungstechnisch eines der Highlights des Jahres. Der Gedanke, den Leuten ein schönes Musikfestival zu bieten, stand hier im Vordergrund.

Freitag

Nach einer recht geschmeidigen Anfahrt mit dem Auto, war das Gelände schnell gefunden. Der Parkplatz befand sich direkt neben dem Campinggelände und das wiederum direkt neben dem Festivalgelände. Wir mussten also endlich mal unsere Sachen nicht 3km durch die Pampa schleppen. Schnell hatten wir uns zu einer lustigen Truppe von Celebrities hinzugesellt.

Nach einer Runde Flunkyball und der ein oder anderen grünen Erfrischung, ging es dann das erste Mal zu den Bühnen. Davon gab es 2 Stück. Eine Open Air Bühne und eine Stage im Zelt. Unsere Fotopässe haben wir ohne Probleme erhalten. Leider wurden die “normalen” Gäste zu spät auf das Gelände gelassen. Somit hat die erste Band vor fast leerer Bühne gespielt.

Herrenmagazin

Klasse Band mit äußerst sympathischem Frontmann. Der etwas härtere Indie Rock der Band kam sehr gut an im Publikum. Das war ein sehr schönes Opening für uns.

FM Belfast

Die totale Eskalation mal wieder. Der Auftritt war sogar noch besser als vor einigen Wochen beim Melt! Festival. Die Band vereint einfach wunderbar Hippie Attitüde und elektronische Sounds.

Schluck den Druck

Die beiden Chaoten standen diesmal mit Band auf der Bühne. Der Sound war trotzdem nicht wirklich gut. Nichtsdestotrotz sind die Leute schön ausgerastet. Die beiden Jungs lagen schon beim dritten Song im Publikum. War ein cooler Auftritt mit schöner Show.

Fotos

Haben mich nicht so wirklich überzeugt. Hier hätte man vielleicht davor mehr rein hören müssen. Die Lightshow war allerdings sehr ansprechend.

Kraftklub

Eines der Highlights am Freitag! Der Mix aus Indie-Rock und Rap hat live total gezündet. Das Konzert musste leider für 10 Minuten für einen kleinen Sanitäter Einsatz abgebrochen werden. Danach ging es aber dann genauso schön weiter. Coole Band! Cooler Sound! Coole Texte!

Nach den Konzerten am Freitag wurde noch im Zelt zu einem wirklich richtig schlechten DJ eskaliert. Der Alkohol hat hier sein übriges getan… Danach gab es dann noch Retarded Zeltplatz Aktion und 6:30uhr lag ich in der Heija. Gelungene Nacht!

Samstag

Bandraten, Scharade, total gestörte Saufspiele und das den ganzen Tag lang…kennt man ja…

Dementsprechend waren dann auch unsere Journalistischen Fähigkeiten etwas eingeschränkt.

 

 

Jupiter Jones

Auf diese Band habe ich mich sehr gefreut. War dann für mich auch ein absolutes Highlight! Es wurde viel vom neuen Album gespielt. Zwischendrin dann immer wieder einige Klassiker. Nach der 2. Zugabe waren wir dann derbe gerockt.

Art Brut

Ohne große Erwartungen an die Band gegangen und dann war es doch tatsächlich eines der besten Konzerte, die ich dieses Jahr sehen durfte. Eddie Argos ist die totale Frontsau! Ach und Bands mit Bassistin im Pünktchenkleid können nur gewinnen.

Für mich war es das dann. Die Eskalation am Vortag steckte noch zu hart in den Knochen.

 

Ganz großer Pluspunkt: Das Bier auf dem Gelände gab es für 2 €! Und auch die Speisen an den Fressbuden waren lecker und günstig.

Das Security Personal war immer freundlich und Einsichtig.

Bis auf ein paar Vollidioten die meinten Sie müssten die Dixies umschmeißen, war alles absolut friedlich und harmonisch.

Dank gilt mal wieder den tollen Menschen die wir kennenlernen durften. Natürlich auch dem Rocken Am Brocken Team für ein so tolles Festival und das bereitstellen von Presseausweisen.

Das sagt Tobias

Ich möchte euch meine Eindrücke von Rocken am Brocken natürlich auch nicht vorenthalten und habe ebenfalls in die Tasten gehauen, um dieses wirklich grandiose Wochenende mit euch Lesern teilen zu können.

 

Wie Alex bereits andeutete, reisten wir per Auto an. Leider war ich in der undankbaren Fahrerrolle und konnte mir die Reise nicht mit einem Fläschlein Gin Tonic verschönern. Aber das machte natürlich gar nichts, denn rein landschaftlich hat der Hartz ja Einiges zu bieten. Bisher dachte ich, wir kommen vom Arsch der Welt, aber diese Vermutung wurde nun doch widerlegt… Das Wetter war leider genauso bescheiden, wie bereits im Vorfeld angekündigt. Aber richtige Festivalfreunde lassen sich von solchen Kleinigkeiten natürlich nicht abschrecken. Schon gleich gar nicht, wenn man Anschluss in einem wirklich sehr netten Camp findet und mit etwas Waldmeisterschnaps und einer Runde Flunky Ball jegliches Eis bricht. An dieser Stelle sei mir gleich einer der wenigen Kritikpunkte gegönnt. Eigentlich sollten auf dem Zeltplatz jegliche Glasflaschen verboten sein. Als wir dann aber ankamen,  war  weder  Umzäunung  für den Zeltplatz vorhanden, noch kontrollierte irgendwer die Zugänge. Da ist es natürlich klar, dass sich niemand an vorher aufgestellte Regeln hält. Schade um die ganze Arbeit mit der Flaschen Umfüllerei. Ansonsten ist aber wirklich alles sehr geordnet abgelaufen.

Zum Glück blieb es während aller Konzerte trocken und kein Tropfen Regen konnte die Atmosphäre trüben. Im Großen und Ganzen habe ich die gleichen Acts gesehen wie Alex. Besonders positiv sind mir Herrenmagazin, Kraftklub, FM Belfast und Art Brut in Erinnerung geblieben. Das waren auch die Bands, auf die ich mich im Vorfeld am Meisten gefreut hatte.  Mit Jupiter Jones konnte und wollte ich mich eigentlich nicht so recht anfreunden, aber gefallen hat es mir dann trotzdem sehr gut. Da war die eine oder andere Stelle mit Gänsehaut dabei. Das Publikum war stets recht diszipliniert und gut gelaunt. Einige Bilder und Videos werden diesen Eindruck ganz gut wiederspiegeln hoffe ich.

Die lockere Atmosphäre, die das ganze Wochenende über herrschte, hat es mit besonders angetan. Ein so kleines Festival lebt in erster Linie (neben der Musik natürlich) von seinen Gästen. Und die waren auf jeden Fall alle sehr zugänglich und nett. Eine wirklich sehr willkommene Abwechslung zur Anonymität auf großen Festivals. So verwundert es auch nicht, dass der Samstagnachmittag auf dem Zeltplatz in eine sehr amüsante Reihe von Trinkspielen gemündet ist. Wir haben ein wirklich gutes „Kartenspiel“ gelernt, welches wir demnächst sicher häufiger spielen werden. Unseren eigentlich geplanten Report vom Campingplatz haben wir dann leider abgesagt. Wir geloben aber hier und jetzt: Beim nächsten Mal (kommendes Wochenende) starten wir wieder einen Anlauf! Außerdem hat mein tolles Apfel Telefon mal wieder seinen Dienst verweigert und somit konnte ich keinerlei Bilder hochladen. Da war wohl schlicht und einfach die Funkzelle etwas überlastet.

Mit gesonderten Kommentaren zu den einzelnen Konzerten will ich euch jetzt mal verschonen. Macht ja ohnehin wenig Sinn, denn eigentlich stimme ich da Alex voll und ganz zu. Einen Nachtrag gibt es aber noch – Supershirt waren… schlecht! Und bitte, bitte liebes Rocken am Brocken Team: nächstes Jahr ein paar Euro mehr für die DJs investieren, damit auch die Afterparty lohnenswert wird. Sogar die Musik aus den selbst gebauten Boxen auf dem Zeltplatz war besser! Ansonsten war von Parken, über Essen, Trinken, Preise, Organisation, Menschen und natürlich Musik alles Spitze!

Ich freue mich schon auf nächstes Jahr, denn dann können wir endlich wieder schlechte Witze über Elend bei Sorge machen.